Neue Blitzer: Stadt Dortmund will Geschwindigkeitskontrollen ausweiten

In seiner Sitzung am Dienstag, 25. Oktober, hat sich der Verwaltungsvorstand mit der Optimierung der Geschwindigkeitsüberwachung in Dortmund beschäftigt. Es ist beabsichtigt, diese grundsätzlich auszuweiten. Eine Optimierung der Geschwindigkeitsüberwachung kann in zwei alternativen Maßnahmen umgesetzt werden.

Es wird empfohlen, die mobilen Geschwindigkeitsüberwachung durch die An­schaffung zweier weiterer mobiler Messeinrichtung – Fahrzeug und Technik – und zwei weiteren digitalen, stationären Anlagen zu ergänzen. Damit werden weitere wichtige Bausteine in der be­steh­en­den Sicherheitsarchitektur geschaffen und so das objektive und subjektive Sicher­heits­gefühl gestärkt. Um dem im Zusammenhang mit stationären Anlagen immer wieder angesprochenen Gewöhnungseffekt entgegen zu wirken, sollen drei weitere voll funktionsfähige Radarsäulen aufgestellt werden, um auch im Bereich der stationären Anlagen flexibler reagieren zu können und die dann vorhandenen Kameras in allen Säulen abwechselnd und bedarfsgerecht einsetzen zu können. Auch zeitlich befristete Dummy-Standorte führen erfahrungsgemäß zu einem Abbremsen und somit zu einer Reduzierung der Geschwindigkeit. So werden auch die bisherigen Geschwindigkeitsüberwachungssäulen noch vor Ort belassen, um diesen Effekt weiter nutzen zu können.

Alternativ könnte die Verwaltung mit der Beschaffung fünf stationärer und einer mobilen Geschwindigkeitsmessanlage beauftragt werden. Der Verwaltungsvorstand nimmt die Vorschläge der Verwaltung zur Ausweitung der Geschwindigkeitsüberwachung in Dortmund durch die Beschaffung von mobilen und stationären Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen zur Kenntnis und empfiehlt die Weiterleitung an die politischen Gremien.
Quelle: Stadt Dortmund