Elektroauto „Uniti“: Die Stadtflitzer-Revolution aus Schweden?

Klein, innovativ und mit bis zu 150 Kilometern Reichweite perfekt für den Stadtverkehr: Das Elektroauto Uniti. Dabei kommt die Stadtflitzer-Revolution aus Schweden gar nicht von Volvo, sondern wurde in einem vom schwedischen Staat geförderten Projekt von Studenten der Universität Lund für junge Leute zwischen 20 und 35 Jahren entwickelt.

Eine Crowdfunding-Kampagne sollte Geld in die knappen Kassen des Studenten-Projekts spülen und schon nach kurzer Zeit war das Start-Up mit seinem Elektroauto Uniti liquide genug, um einen ersten Prototypen produzieren zu können. Dafür wurden in wenigen Tagen rund 800.000 Euro eingeworben. Mit der Stadtflitzer-Revolution aus Schweden wollten die Ingenieure von morgen ein völlig neues Fahrzeugkonzept für den Stadtverkehr entwickeln, das nun auch schon einige Carsharing-Anbieter interessieren dürfte. Dank der schmalen Konstruktion, immerhin finden im E-Auto zwei Leute hintereinander Platz, ist der Platzbedarf der Karosse sehr gering und somit perfekt für Fahrten durch enge Häuserschluchten.

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Ein 20 PS leistender E-Motor soll das Fahrzeug auf bis zu 90 km/h beschleunigen. Für Fahrten im Stadtverkehr völlig ausreichend. Das nur 400 Kilogramm leichte und vorwiegend aus Biomaterial gefertigte Auto bekommt seine Power aus einer 11 kWh starken Natrium-Ionen-Batterie. Die liefert Strom für eine Fahrt von bis zu 150 Kilometern ohne Aufladen.

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Zur futuristisch wirkenden Außenhaut passt auch der Innenraum, in dem sich das voll elektrisch angebundene Lenkrad, das einem Flugzeugsteuer mit großem Tablet in der Mitte ähnelt, befindet. Drückt es der Fahrer von sich nach vorne weg, beschleunigt das Fahrzeug. Zieht der Fahrer die einem Joystick nachempfundenen Lenkradgriffe wieder zu sich heran, bremst das Fahrzeug ab. Falls das Fahrzeug 2019 oder 2020 wirklich auf den Markt kommen sollte, ist ein Preis von 200.000 Schwedischen Kronen, was umgerechnet rund 20.000 Euro entspricht, anvisiert.